Montag, 1. Oktober 2018

Lehrerfortbildung in Estland


Erasmus+ Team
Zum zweiten Male trafen sich 20 Lehrer aus fünf Nationen (Spanien, Frankreich, Türkei,  Deutschland und Estland) zur  Fortbildung in Bezug auf  „Writing Strategies“ in Estland.




Da der erste Tag immer der Anreisetag ist, blieb noch Zeit Tallinn zu besichtigen.



Dann ging es auch schon weiter nach Pärnu (der Sommerhauptstadt von Estland), wo die Mobilität stattfand. Morgens fanden sich alle Teilnehmer in der Paikuse Pohikool ein, in der der Bürgermeister und der Schulleiter alle Teilnehmer begrüßten.  Für Abwechslung sorgten zwei Schülerinnen mit einer Gesangseinlage . 





Im Anschluss daran begann die Arbeit. Jedes Land stellte seine „Writing strategies“ in einer Präsentation vor. 
Präsentation Türkei
Am Nachmittag berichtete die Schuldezernentin in einem sehr informativen Vortrag über die schulische Situation in Estland.



Estnische Schülerinnen lernen Russisch
Am folgenden Tag konnten alle Teilnehmer im Unterricht hospitieren, so lernten wir zum Beispiel im Russischunterricht die kyrillische Schrift und ein paar russische Wörter kennen. Auffallend war der Einsatz von digitalen Medien. 

Am Nachmittag stellte die estnische Kollegin die digitale Unterrichtsmethode des „flipping classrooms“ vor. Beim „flipping classroom“ erstellt der Lehrer ein Video zu einem bestimmten Thema und lädt es dann im Internet hoch. Die SuS haben dann zu Hause Gelegenheit das Video anzuschauen. Vorteil hierbei: sie können es so oft ansehen wie sie wollen und wann sie wollen. Somit entfällt praktisch der theoretische Teil im Unterricht. In der darauffolgenden Stunde können die SuS zunächst Fragen stellen und  erhalten dann Aufgaben zum Thema. 
Nun sollten die TN diese Methode ausprobieren. Jedes Team erhielt ein iPad und sollte mit diesem ein kurzes Video in Bezug auf die Begrüßung im jeweiligen Land drehen, welches für große Erheiterung sorgte. 

Am Mittwoch besuchten wir ein Rundfunkmuseum und durften selbst eine Nachrichtensendung über die Eindrücke aus Estland erstellen. Diese wurde dann von uns vorgetragen und aufgezeichnet.

Am Nachmittag fuhren wir nach Paide zur Burg Weißenstern. Dort  erfuhren wir viel über die estnische Geschichte, einschließlich der gebräuchlichen Getränke (z.B. Vodka, Met) und Lebensmittel (Gurken, getrocknetes Elchfleisch, Schwarzbrot) der jeweiligen Epochen. 


Am Donnerstag besuchten wir eine sehr moderne Berufsschule, die auf dem neuesten technischen Stand ist und u.a.  Friseure, KFZ- Mechatroniker, Elektriker, Tischler etc. ausbildet. So beeindruckten uns sehr die schönen Klassenräume, die kleinen Klassen und die Grafiken an den Wänden. 








Am Freitag fuhren wir gemeinsam mit dem Bus nach Tallinn, um dort den „Tallinn Song Festival Ground“ zu besuchen. Dort wurde praktisch die Unabhängigkeit Estlands ausgelöst. Weiter ging es zum Kadriorg Kunstmuseum. Dieses Schloss wurde von Peter dem Ersten als Urlaubsresidenz gebaut und stellt sehr viele Gemälde und Kleider der damaligen Zeit aus.

Beim abschließenden Abendessen zogen alle Teilnehmer eine positive Bilanz und freuen sich auf die nächste Mobilität in Estland im März, dann mit Schülern.

Donnerstag, 20. September 2018

Projekttreffen in Frankreich (Bordeaux)

Im Rahmen des Erasmus+-Projektes fand nun ein Projekttreffen
in Frankreich (Bordeaux) statt, bei dem Frau Conrad und Frau
F





Im Rahmen des Erasmus+ Projektes fand nun ein Projekttreffen in Frankreich (Bordeaux) statt, bei dem Frau Conrad und Frau Frincu als auch vier Schüler/Schülerinnen aus der GE11 und der GW 11B die Möglichkeit hatten, den verschiedenen Kulturen und Vertretern der Partnerländer näher zu kommen. Ein kurzer Bericht aus Schülersicht:

Ziel dieser Reise war es, die Schüler aus den anderen Ländern kennenzulernen, miteinander Zeit zu verbringen und über die Bücher zu reden, die man vorher gemeinsam in ‚Reading Circles‘ bearbeitet hat.



Die ersten zwei Tage verbrachten wir hauptsächlich in der Partnerschule Sainte- Anne. Hier lag der Fokus darauf, dass sich die Schüler untereinander auf spielerische Art und Weise verständigen und die ersten Kontakte knüpfen. Nach zwei aufregenden Basketballspielen und der typischen Kennlernrunde war die Zeit auch schnell vorbei und wir verbrachten den restlichen Abend mit den Gastfamilien.

Aufregende Aktivitäten wie die Fahrt nach Saint Emilion, ein schöner Ort mitten im umliegendem Weinanbaugebiet und der Abstecher nach Bordeaux, wo wir eine tolle Fotorally gemacht haben, durften natürlich nicht fehlen.



Am Freitag haben wir in unseren gemischten Gruppen die verschiedenen von uns gelesenen Bücher skulptural und bildlich dargestellt, was ziemlich viel Spaß gemacht hat, da unserer Kreativität keine Grenzen gesetzt waren. 



Slumdog Millionaire

Narnia






An diesem Tag führten alle Teilnehmer dieses Projektes eine Book fair durch, bei der englische Bücher ausgetauscht wurden. Anschließend hatten wir die Möglichkeit bei einem Puppenspiel der Schüler der Türkei zuzuschauen, was trotz mangelnder Sprachkenntnisse sehr amüsant war.

















Zum Abschluss waren wir am Samstag an der Dune du Pilat, eine 100 m große Sanddüne, die wir anfangs leicht durch eine Treppe erklimmen konnten, um auf der anderen Seite dann im Meer schwimmen zu gehen. Um wieder zurück zum Bus zu kommen, mussten wir jedoch die Düne im Sand hochlaufen, was ziemlich anstrengend war. Aber ich denke, ich spreche für alle, wenn ich sage, dass das ein großes Highlight dieser Woche war.





Was wir vor allem aus dieser Woche mitgenommen haben sind tolle neue Freundschaften mit sehr netten Menschen, mit denen wir versuchen werden, den Kontakt aufrecht zu erhalten. Außerdem haben wir alle gemerkt und gesehen, wie wichtig die englische Sprache ist und wie gut wir diese eigentlich beherrschen.



Anna Gehrmann

Julia Konstantinov

GE11

Dienstag, 10. April 2018


Mit wie vielen Küssen begrüßt man sich in Europa?

Erstes Teachers‘ Training Meeting am Berufskolleg Borken 



Das war eine Frage die es im Workshop zu klären gab. 16 Partner aus der Türkei, Spanien, Frankreich und Estland trafen sich am BKB im Rahmen des Erasmus+ Projekts „Go for Literacy to enlighten your future“.

Doch der Reihe nach. Am Montag morgen starteten die Partner, die am Sonntag anreisten, direkt mit der Arbeit. Jedes Land präsentierte eigene Lesestrategien, die im Unterricht angewandt werden. Im Anschluss daran erfolgte eine Diskussion.



Danach begrüßte der Schulleiter Herr Brinkhaus mit der Stellvertreterin Frau Sühling die Gäste und wünschte Ihnen viel Erfolg und einen angenehmen Aufenthalt. 








Das Mittagessen wurde von zwei Kolleginnen in der schuleigenen Küche zubereitet, welches von allen Seiten sehr viel Lob erntete.
 

 

Am Nachmittag bat die Bürgermeisterin zum Empfang und ließ es sich nicht nehmen die Gäste auf Englisch zu begrüßen. 


Die anschließende Stadtführung durch Borken erheiterte die Teilnehmer ebenso.
Am Dienstag morgen wurde die Arbeit fortgesetzt. Alle Partner präsentierten mittels PPP Lesestrategien. Für Erheiterung sorgten die Esten, denn in Estland gibt es das sogennante ‚Dog Reading‘, soll heißen, dass insbesondere jüngere Kinder einem Hund vorlesen. Denn dieser gibt keine Kommmentare von sich und hört ruhig zu. Das stärkt Kinder, die ansonsten Hemmungen beim Lesen haben.







Am Nachmittag fand eine Gruppenaktivität im Druckraum (Stadt Borken) statt. Dort konnte man alte Drucktechniken à la  Gutenberg ausprobieren. Vier Gruppen, in jeder fünf Nationen, erstellten ein Plakat bezüglich des Projekts. 







Die Fahrt nach Köln am Mittwoch sorgte für Entspannung. Alle sahen sich den Kölner Dom an und bestiegen ihn anschließend. Wer wollte, konnte diverse Museen besichtigen oder aber auch das Kölner Stadtleben genießen.

Am Donnerstag wurde die letzte Arbeitsrunde eingeleitet. Es wurde ein Workshop bezüglich diverser Lesestrategien vorbereitet. Die Partner setzten sich mit den Stereotypen der jeweiligen Länder auseinander, was teilweise für Erheiterung sorgte. Auch wurden einigen Teilnehmern noch unbekannte Lesestrategien vermittelt.







Der letzte Tag wurde noch einmal für eine kulturelle Aktivität genutzt. Die Gruppe machte sich auf den Weg nach Essen, wo sie eine Führung durch die Zeche Zollverein erhielt. Anschließend fand eine Besichtigung der Villa Hügel mit englischsprachiger Führung statt.














Am Abend fand zum Ausklang das letzte gemeinsame Abendessen in einem Borkener Restaurant statt. Alle Teilnehmer bedankten sich anschließend noch einmal für die tolle und gut organisierte Woche.



Am Samstag traten dann alle ihre Heimreise an.